Chronik: 2010
Dem
Heimat- und Geschichtsverein wurde am
26.01.2010 in Bonn
der kulturelle Ehrenamtspreis
"Der DANK - Ehrensache Kultur"
des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen.
In der Kategorie "Erhalten" wurde der
1. Platz
erreicht
Presseartikel: Die Glocke vom
13.01.2010 und vom
28.01.2010
Bilder
weitere Informationen
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20.04.2010: |
Führung durch die Ausstellung "Die 60er Jahre"
- Portrait einer Ära,
fotografiert von Linda Mc Cartney- |
Dr. Martin Gesing führte durch die
Ausstellung in der Volksbank Beckum, in der anhand von 80 Fotografien der
Fotografin Linda Mc Cartney ein Einblick in eine "völlig neue Ära kultureller
und geistiger Werte" gab. Es war ein interessanter Streifzug durch die 60ger
Jahre des vergangenen Jahrhunderts, bei dem so manche Jugenderinnerung wieder
wach wurde.
Zur Person von Linda Mc Cartney
ist zu sagen, dass ihr Aufstieg in die Welt der Rockstars mit dem Auftrag, die
Rolling Stones auf einer Privatjacht zu fotografieren, begann. Damals hieß
sie noch Linda Eastman. In der Popszene machte sich die Fotografin schnell einen
Namen. Sie porträtierte Jim Morrison, Jimi Hendrix, Bob Dylan, die Doors und
viele andere. Die Beatles fotografierte sie 1965 zum ersten Mal, bei
Filmaufnahmen zu Help in Österreich. Während einer weiteren Fotoserie zu
Sergeant Pepper 1967 lernt Linda Eastman 1967 in London Paul McCartney kennen;
die beiden heiraten am 12. März 1969.
Pressartikel: Die Glocke vom
11.03.2010 und
12.03.2010
Am
09.02.2008 gingen die Herren
Adolf Blechschmidt, Werner Haverkemper, Alfred Jungilligens und Heiner Schleimer
mit der Idee an die Öffentlichkeit, die Entwicklung des Beckumer Zementreviers
im Zusammenhang einer Ausstellung darzustellen. Diese Idee wurde von den vier
Herren zielstrebig verfolgt. Das Ergebnis konnte nun am 12.05.2010 mit der Eröffnung des "Beckumer Zementmuseums"
in den Räumen der denkmalgeschützten "Köttings Mühle" der Öffentlichkeit
vorgestellt werden.
Pressartikel: Die Glocke vom
13.05.2010
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31.07.2010: |
Umzug der
Bibliothek und des Archivs in das Dormitorium |
Nach Fertigstellung der Regalanlage
im Dormitorium konnten nun die Bibliothek und das Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins,
welche bisher im Beckumer Stadtmuseum untergebracht waren, zu ihrem neuen Bestimmungsort
umziehen. Für den Verein war ist dies ein besonders freudiges Ereignis, da nun die
Nutzung des Dormitoriums als Heimat- und Familienarchiv jetzt nahezu uneingeschränkt möglich ist.
Allen Interessierten wird jeden Samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr (außer Feiertags) die
Möglichkeit geboten, das Heimat- und Familienarchiv zu nutzen. Auf Anfrage sind auch
Sondertermine möglich.
Presseartikel: Die Glocke vom
02.08.2010
Der Heimat- und Geschichtsverein hat gemeinsam mit der Probsteigemeinde St.
Stephanus und St. Sebastian und der Stadt Beckum zu einer kleinen Feierstunde
anlässlich des Jubiläums auf den Marienplatz geladen. Leider mussten die
Feierlichkeiten wegen der schlechten Witterung in die Liebfrauenkirche verlegt
werden.
Herr Propst Mecking hielt dort eine Andacht zu Ehren der Mutter Gottes und in
Erinnerung an das 100 jährige Jubiläum der Mariensäule. Der 15.08.2010 wurde
bewusst als Tag der äußeren Jubiläumsfeier gewählt, da die Katholische Kirche an
diesem Tag ihr Hochfest "Maria Himmelfahrt" begeht.
Unter reger Anteilnahme der Bevölkerung weihte Herr Propst Mecking ein neues
Zepter für die Marienstatue ein. Dieses Zepter ist ein Geschenk des Vellener
Künstlers Matthias Bücker-de Silva.
Nachdem der Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und der Vorsitzende des
Heimat- und Geschichtsvereins Dieter Große-Sudhues ihre Grußworte gesprochen
hatten, wurde das neue Zepter zur Mariensäule getragen, wo es von Herrn Bücker-
de Silva persönlich in "Die Hand" der Mutter Gottes gelegt wurde.
Die "Arbeitsgruppe Film" des Heimat- und Geschichtsvereins Beckum e.V. hat
den Festakt der Jubiläumsfeier mit der Kamera beleitet. Das Ergebnis wird in
Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt.
Presseartikel: Die Glocke vom
14.08.2010 und vom
17.08.2010
| 01.09.2010: |
Das
Hochkreuz auf dem Alten Friedhof an der Elisabethstraße wird nach
der Restaurierung erneut eingeweiht. |
Der Heimat- und Geschichtsverein hat mit Unterstützung der Stiftung der
Sparkasse Beckum-Wadersloh das Hochkreuz auf dem Alten Friedhof an der
Elisabethstraße restaurieren lassen. Die Restaurierungsarbeiten wurden von der
Münsteraner Fa. Ludger Wennemmer ausgeführt.
Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Kreuzigungsgruppe im Beisein von Herrn
Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und dem Vorstandsvorsitzenden der
Sparkasse Beckum-Wadersloh, Herrn Wilhelm Holtrup, von Herrn Propst Johannes
Mecking erneut eingeweiht.
| Bilder von der Einweihung |
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Einweihung durch Probst Johannes Mecking
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Teilnehmergruppe
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(v. l.) Robert und Ludger Wennemer, Propst Johannes
Mecking, Dr. Karl-Uwe Strothmann, Wilhelm Holtrup, Dieter Große-Sudhues |
Presseartikel: Die Glocke vom
20.08.2010 und vom
02.09.2010

hier wird den
Zuschauern gerade der mittelalterliche Warenverkehr zu der Stadt Venedig
erläutert
Der diesjährige Tag des offenen
Denkmals hatte das Thema "Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr".
Das Dormitorium bot in diesem Jahr neben einer Besichtigung für Jedermann auch
interessante Informationen zum diesjährigen Thema. Bezugnehmend auf die
Zugehörigkeit der Stadt Beckum zu dem Handelsbund der mittelalterlichen
Hanse wurde anhand einer
Dokumentation das Wesen der Hanse vorgestellt. Der Schwerpunkt lag dabei auf die
beiden Themenpunkte -Handel und Verkehr-.
Presseartikel: Die Glocke vom
13.09.2010
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17.10.2010: |
Vorführung
des Films "100 Jahre Mariensäule in Beckum" |
Am 15. August
2010, Mariä Himmelfahrt, fand eine Gedächtnisfeier zum 100-jährigen Bestehen der
Mariensäule auf dem Marienplatz statt. Nach der Andacht mit Festansprachen in
der Liebfrauenkirche erhielt die Muttergottes ein von dem Vellerner Künstler
Matthias Bücker-de Silva gestiftetes vergoldetes neues Zepter. Herr Richter,
Mitglied der "Arbeitsgruppe Film" des Heimat- und Geschichtsvereins Beckum e.V.,
hat hierüber einen 40-minütigen interessanten und aufschlussreichen Film gedreht.
Dieser Film wurde am Sonntag, 17. Oktober, jeweils um 15.00, 16.00 und
17.00 Uhr im Dormitorium, Beckum, Südstraße 21, vorgeführt. Die Verantwortlichen
freuten sich über das große Interesse bei den gut besuchten
Vorführterminen.
Der Film kann
als DVD auch käuflich erworben werden.
Presseartikel: Die Glocke vom
18.10.2010
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21.10.2010: |
Lesung mit
Ulrich Elsbroek
"Querschädel, Regenlöcher, Schlodderkappes" |

Ulrich Elsbroek
Der Autor Ulrich Elsbroek, Münster
las aus seinem
Buch
"Querschädel, Regenlöcher, Schlodderkappes vor. Auf amüsante Art und Weise
skizzierte er in mehreren Streifzügen das Münsterland und seine Einwohner.
Es wurden natürlich
Vorurteile und Wahrheiten beleuchtet und mit mal unerwarteten, mal
belustigenden, doch immer mit interessanten Fakten ins rechte Licht gerückt.
Natürlich durfte unsere münsterländische "Nationaldichterin" Annette von Droste-Hüshoff
bei all den nicht immer ganz ernsten Betrachtungen nicht fehlen. Sie war
immer zugegen und stand den Zuhörern auf Ihre Art zur Seite. Natürlich kamen die
münsterländischen "Köstlichkeiten", wie Pumpernickel,
Möppkenbrot,
Schlodderkappes u.a. nicht zu kurz.
Gemeinsam mit der Volkshochschule Beckum-Wadersloh
(VHS) hat der Heimat- und
Geschichtsverein eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Begegnung im
Blumenthal" ins Leben gerufen. Hier sollen bekannte Beckumer Persönlichkeiten
als Zeitzeugen zu Wort kommen, um aus ihrer wechselvollen Lebensgeschichte im
Rahmen eines Interviews zu berichten. Das erste Gespräch in dieser neuen Reihe
führte die Leiterin der VHS, Frau Paschert-Engelke mit Herrn Erich Bomke. In der
gut besuchten Veranstaltung wusste Herr Bomke vieles aus seinem sehr bewegten
Leben zu berichten, und somit die Zuhörerschaft in seinen Bann zu ziehen. Alle
waren sich einig, dass dieses erste Gespräch ein gelungener Auftakt der neuen
Veranstaltungsreihe war.
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24.11.2010: |
"Vom
Beckumer Fürsten zu St. Stephanus"
- Wie es zur Gründung einer frühen Missionskirche in
Beckum kam -
Vortrag von Prof. Dr. Paul Leidinger |

Prof. Dr. Paul Leidiger
In seinem Vortrag schilderte der
Kreisheimatpfleger, Herr Prof. Dr. Paul Leidinger, an hand neuerer Forschungen,
einen möglichen Verlauf der Christianisierung unseres hiesigen Raumes.
Ausgehend von dem ethnischen Charakter der Bewohner des östlichen Westfalens und
der seit 772 beginnenden militärischen Eroberung und Christianisierung Sachsen
erläuterte Prof. Leidinger die im 8. Jhd. vorherrschenden Verhältnisse dieser
Region. So machte der Vortragende deutlich, dass die Missionierung des
Münsterlandes nicht, wie bisher angenommen, von Münster erfolgte, sondern einer
von Soest ausgehenden fränkisch- kölnischen militärischen und christlichen
Mission zu danken ist. Diese Mission erfolgte zeitlich vor des von Luidger um
805 begründeten Monasteriums -heute Münster-.
Darauf stützt sich nun die
Aussage, dass es wahrscheinlich schon um 772 in Beckum zu einer
Kirchengründung kam, also vor Münster.
Näheres zu diesem Thema kann im
Jahrbuch des Kreises Warendorf
-Ausgabe 2011- nachgelesen werden.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde durch das Anbringen einer
Bronzetafel am Eingang des Dormitoriums symbolisch der Schlusspunkt der umfangreichen Renovierung gesetzt.
Geschaffen wurde die Tafel

v. l. Frederike und Christian Wittenbrink, Paul Tönnißen
von dem
Metallbildhauer und Silberschmiedemeister
Paul Tönnißen aus Beckum-Vellern.
Nach einem
kurzen Grußwort des Hauseigentümers, Herr Wittenbrink, enthüllte der Künstler
gemeinsam mit Frederike und Christian Wittenbrink die Tafel.
Bei dem
anschließenden kleinen Umtrunk in der
Bibliothek des Dormitoriums dankte die
stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Beckum, Frau Resi Gerwin, Herrn Wittenbrink für sein Engagement zur Renovierung des Dormitoriums. Diesem Dank
schlossen sich der Vorsitzende des Arbeitskreises Familienforschung Ahlen und
Umgebung e.V., Herr Karl-Heinz Gosmann, und der Vorsitzende des Heimat- und
Geschichtsvereins e.V., Herr Dieter Große-Sudhues, an.
Die mit der VHS Beckum-Wadersloh
gemeinsam veranstaltete Reihe wurde heute mit dem in Beckum-Vellern wirkenden
Metallbildhauer und Silberschmiedmeister
Paul Tönnißen fortgesetzt.

v. l. Paul Tönnißen, Frau Christa Paschert-Engelke
Herr Tönnißen stellte sich und
sein künstlerisches Schaffen vor. Anhand von einigen Beispielen, die im Rahmen
einer Videopräsentation zu sehen waren, konnten sich die
Zuhörer ein Bild über die große Vielseitigkeit des Künstlers machen. Sehr
interessant war der Einblick in sein Atelier, wo man Herrn Tönnißen bei seiner
Arbeit sozusagen "über die Schulter" blicken konnte. Hier wurde
sehr deutlich, dass bei Herrn Tönnißen die Bandbreite seines künstlerischen
Schaffens von filigranem Schmuck und sakralen Gegenständen bis hin zu
großformatigen Arbeiten reicht. So war mehr als verständlich, dass sich die
Zuhörer bei Herrn Tönnißen für seinen hoch interessanten Vortrag mit lang
anhaltenden Applaus bedankten.
In Anschluss an dem Vortrag war
noch die Gelegenheit gegeben, mit Herr Tönnißen persönlich ins Gespräch zu
kommen bzw. sich die ausgestellten Werke
erläutern lassen.
Unter festlichem Geläut der
Propsteikirche St. Stephanus wurde auch in diesem Jahr der Nikolaus mit seinem
Gefolge auf dem Beckumer Marktplatz empfangen. Wie in jedem Jahr überbrachte der
"Hl. Mann" seine "himmlischen Grüße". Die
Geschichte des Hl. Nikolaus, die den staunenden Kindern erzählt wurde,
versüßte er zur Freude der Kinder mit einigen Leckereien. So war es nicht verwunderlich,
dass viele der kleinen Zuhörer sich auf den Besuch im nächsten Jahr freuen.
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