Chronik: 2004
Heute um 18:25 Uhr erfolgte die offizielle Freischaltung der
Internetpräsentation des Heimat- und Geschichtsvereins.
Der
Heimat- und Geschichtsverein Beckum bedient sich nun auch neuester Medientechnik
und stellt sich mit einem neuen Logo der Öffentlichkeit vor.
Mit einem Knopfdruck wurde das neue von Harald Griethe gestaltete Internetportal
für alle Heimatfreunde und interessierten Bürger geöffnet. Die Chronik des
Hwimat- und Geschichtsvereins, die Beckumer Anschläge, der plattdeutsche Krink,
Aktivitäten, Reiseberichte und Fotos geben Auskunft, oder können erfragt werden
über die Adresse www.heimatverein-beckum.de.
Das Foto zeigt v. l.: Harald Griethe, Dieter Große-Sudhues, Heinz
Schembecker.
Am diesem Wochenende war der Heimat und Geschichtsverein in Warendorf
zu Gast um die gut erhaltene Altstadt besser kennen zu lernen

In
dem Bauhistoriker Herrn Sandmann fand die Gruppe einen kenntnisreichen Führer
der zunächst in die spannende Gechichte der Stadt einführte. Warendorf
entwickelte sich ähnlich wie Beckum zu einer bedeutenden Markt und
Gewerbesiedlung. Grundlagen waren dazu der Handel und das Leinengewerbe.
Zahlreiche Stadtbrände waren zu verzeichnen, Der große Flächenbrand am 22.9.
1404 zerstörte große Teile der Stadt. Nach mehrmaligem Aufbau in
Fachwerkbauweise wurden viele Bürgerhäuser im 18. und 19. Jahrhundert
Frontseitig mit Steinplatten versehen. Ansehen und Reichtum spiegeln sich wieder
in den stattlichen Bügerhäusern am Marktplatz und vielen Straßen. Neben diesen
schönen Bürgerhäusern gab es aber auch in gleich großer Zahl die sogenannten
Gademe in denen die Arbeiter wohnten. Bei dem an der Promenade gelegenem Gadem "Zuckertimpen"
handelt es sich um ein kleines Mietshaus aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, das
von den Altstadtfreunden in den Zustand von 1925 zurückversetzt wurde. Dieses
kleine Bauwerk wurde ausgiebig besichtigt. In diesen kleinen Bauten wohnten
einst Menschen ohne Bürgerrechte.
Höhepunkt der zweistündigen Führung war die Besichtigung des klassizistischen
Bürgerhauses von 1812/15. Die Handgedruckten Tapeten stammen aus der Pariser
Tapetenmanufaktur "Dufour et Lerroy". Ihre Bildzyklen gehen auf die
Romanerzählungen französischer Erzähler zurück und zeigen die Zerstörung des
Reiches Peru.
Tief beeindruckt und mit einem herzlichen Dank vom Vorsitzenden Dieter
Große-Sudhues, an Herrn Sandmann, kehrten die Teilnehmer nach Hause zurück.
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