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Heimat- und Geschichtsverein
für Beckum und die Beckumer Berge e.V.

   
 

Chronik: 2004

 

4. November 2004

Heute um 18:25 Uhr erfolgte die offizielle Freischaltung der Internetpräsentation des Heimat- und Geschichtsvereins.

Der Heimat- und Geschichtsverein Beckum bedient sich nun auch neuester Medientechnik und stellt sich mit einem neuen Logo der Öffentlichkeit vor.
Mit einem Knopfdruck wurde das neue von Harald Griethe gestaltete Internetportal für alle Heimatfreunde und interessierten Bürger geöffnet. Die Chronik des Hwimat- und Geschichtsvereins, die Beckumer Anschläge, der plattdeutsche Krink, Aktivitäten, Reiseberichte und Fotos geben Auskunft, oder können erfragt werden über die Adresse www.heimatverein-beckum.de.

Das Foto zeigt v. l.: Harald Griethe, Dieter Große-Sudhues, Heinz Schembecker.

 

23. Oktober 2004

Am diesem Wochenende war der Heimat und Geschichtsverein in Warendorf zu Gast um die gut erhaltene Altstadt besser kennen zu lernen

 

 

 

In dem Bauhistoriker Herrn Sandmann fand die Gruppe einen kenntnisreichen Führer der zunächst in die spannende Gechichte der Stadt einführte. Warendorf entwickelte sich ähnlich wie Beckum zu einer bedeutenden Markt und Gewerbesiedlung. Grundlagen waren dazu der Handel und das Leinengewerbe. Zahlreiche Stadtbrände waren zu verzeichnen, Der große Flächenbrand am 22.9. 1404 zerstörte große Teile der Stadt. Nach mehrmaligem Aufbau in Fachwerkbauweise wurden viele Bürgerhäuser im 18. und 19. Jahrhundert Frontseitig mit Steinplatten versehen. Ansehen und Reichtum spiegeln sich wieder in den stattlichen Bügerhäusern am Marktplatz und vielen Straßen. Neben diesen schönen Bürgerhäusern gab es aber auch in gleich großer Zahl die sogenannten Gademe in denen die Arbeiter wohnten. Bei dem an der Promenade gelegenem Gadem "Zuckertimpen" handelt es sich um ein kleines Mietshaus aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, das von den Altstadtfreunden in den Zustand von 1925 zurückversetzt wurde. Dieses kleine Bauwerk wurde ausgiebig besichtigt. In diesen kleinen Bauten wohnten einst Menschen ohne Bürgerrechte.
Höhepunkt der zweistündigen Führung war die Besichtigung des klassizistischen Bürgerhauses von 1812/15. Die Handgedruckten Tapeten stammen aus der Pariser Tapetenmanufaktur "Dufour et Lerroy". Ihre Bildzyklen gehen auf die Romanerzählungen französischer Erzähler zurück und zeigen die Zerstörung des Reiches Peru.
Tief beeindruckt und mit einem herzlichen Dank vom Vorsitzenden Dieter Große-Sudhues, an Herrn Sandmann, kehrten die Teilnehmer nach Hause zurück.

 

 

 

 

 
 

 
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