Die Windmühle auf dem Höxberg in Beckum

 

 

Historie 

 

Die Windmühle auf dem Höxberg wurde im Jahre 1853 von Hermann Niehaus errichtet Er nutzte die exponierte Lage am Südhang des Höxbergs mit ihrer südwestlichen Ausrichtung. Der Bau wurde von dem Beckumer Mühlenbauer Anton Rittmeier ausgeführt, der in der Weststraße 29 wohnte.

Nach 63 Jahren endete der reine Windmahlbetrieb. 1916 wurde ein Sauggasmotor in ein kleines, unabhängiges Gebäude an der Nordseite der Mühle eingebaut, der durch vor Ort erzeugtes Anthrazit-Gas betrieben wurde. Die mechanische Energie wurde unterirdisch über eine Transmissionswelle in das Mühlengebäude geleitet. Durch diese Maßnahme war der Mühlenbetrieb unabhängig vom Wind möglich. Die Mühle befindet sich bis heute im Familienbesitz und wurde bis zum 16. September 1956 von Hermann Nettebrock, dem letzten aktiven Müller auf dem Höxberg, betrieben. 1982 wurde die Windmühle unter Denkmalschutz gestellt.

 

 

Eine Panarama-Ansicht der Windmühle finden Sie hier.

 

Auf den folgenden Seiten  finden weitere interessante Informationen rund um die Höxberg-Mühle

 

 

Für Interessierte ist die Höxberg-Mühle (Lippborger Strasse, Unterberg II 33) in den Monaten Mai bis Oktober an jedem 3. Samstag im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Nach Absprache mit dem Mühlenwart Hubertus Lütke, Tel. 02521 17239, oder Email-Kontakt unter luetkeh@t-online.de sind auch individuelle Führungen möglich.

 

Quellen:

Vereinsmitteilungen des Geschichtsvereins für Beckum und die Beckumer Berge e.V. (1997/1998)

Kreisarchiv Warendorf

Informationsschrift Familie Nettebrock

Verschiedene Veröffentlichungen der Heimatzeitung „Die Glocke“ aus den Jahren 1976 bis 1992